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Okinawa & Japan

sanba 三板

Übersetzt bedeutet sanba 三板 genau genommen nichts anderes als „drei Bretter“, und genau darum handelt es sich bei diesem Instrument: um drei kleine Brettchen, nur lose verbunden durch eine Schnur. 

sanba

So unscheinbar dieses kleine Instrument auch aussieht, ist es doch beeindruckend, was geübte Hände ihm an rhythmischen Klängen entlocken können:
(Ich besitze keinerlei Rechte an allen verlinkten Videos)



Nachdem ich mir in einem Musikgeschäft in Okinawa mal eine sanba vorführen ließ, dachte ich mir nur: „Das will ich auch (mal können)!“, und habe kurzentschlossen zugeschlagen.

Mein Eindruck nach den ersten Versuchen: Es sieht nicht einfach aus, und genau das hat sich auch bestätigt. Die Klänge, die ich den Hölzern entlocken konnte, waren holprig, chaotisch und bei weitem nicht so harmonisch und rhythmisch wie bei den Könnern aus Okinawa. Allerdings habe ich das auch nicht erwartet. Auf jeden Fall machten die ersten Schritte mir viel Freude, und mit jedem Üben gelingen die Fingerbewegungen etwas besser, ganz allmählich.

Darum mein Fazit: ein ideales Instrument für jemanden, der Spaß an Rhythmus und ungewöhnlichen Klängen hat! Praktischerweise finden sich im Internet auch Anleitungen, wie die Brettchen richtig zu schlagen sind: