Weitere Aktivitäten

Anmerkung: Die Fotos auf dieser Seite stammen nicht von mir. Sie wurden mir freundlicherweise vom Okinawa Convention & Visitors Bureau zur Verfügung gestellt und sind frei verwendbar.

Neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten locken die Inseln Okinawas mit einer Reihe an Aktivitäten. Ganz oben auf der Liste der Möglichkeiten stehen natürlich Sportarten im und auf dem Wasser: Baden und Schnorcheln selbstverständlich, dazu Fahrten mit dem Jetski oder dem See-Kajak und natürlich Tauchen im Korallenmeer. Die einzelnen Tauchschulen bieten oft geführte Touren per Boot zu verschiedenen Plätzen an. Jede Menge bunte Fische aller Größen erwarten den Besucher im Riff, und mit etwas Glück begegnet man manchmal auch einer Seeschildkröte oder einem Manta-Rochen.
Wer als Nichttaucher nun selbst einfach mal neugierig geworden ist, kann an einem Schnuppertauchen (taiken daibingu 体験ダイビング) teilnehmen, bei dem ein Ausbilder die ersten Schritte in die Unterwasserwelt fachkundig vermittelt.

Unterwasserwelt Unterwegs mit dem Kayak Ein Schnorchelausflug

Ganz risikofrei ist die paradiesische Pracht allerdings nicht, gelegentlich geschehen im Wasser Unfälle mit Quallen, Seeschlangen, Kegelschnecken und anderen Gifttieren. In den Broschüren der Touristeninformationen und mit Warnschildern an potentiell gefährlichen Stränden wird über die Gefahr und über Sofortmaßnahmen informiert. Beachtet man diese Hinweise, sollte einem ungetrübten Tauch- bzw. Badevergnügen kaum etwas im Wege stehen.

Einer der bekannteste „Exportschlager“ Okinawas ist ohne Zweifel das Karate. Bei Interesse können Aktive sicher einmal an einem Training gewissermaßen im „Mutterland“ auf der Hauptinsel teilnehmen. Wer statt dessen lieber zuschauen mag, sollte sich informieren, ob nicht vielleicht gerade ein Turnier stattfindet. Ob aktiv oder passiv, ein unvergessliches Erlebnis wird es auf jeden Fall werden!

Okinawa-Karate

Weniger sportlich und schweißtreibend geht es zu, wenn man ausprobieren möchte, seinen eigenen shīsā-Löwenhund zu modellieren. Manche Töpfereien z.B. in Naha/Okinawa bieten diese Aktivität an, an deren Ende man sein ganz persönliches Unikat mit nach Hause nehmen kann.

Musikalisch Interessierte mögen vielleicht nicht nur eine Okinawa-Sanshin erstehen, sondern in einem Workshop auch die Grundlagen des Spiels auf dem Instrument belegen. Der Einstieg ist nicht wirklich schwierig, so daß man schon nach kurzer Zeit spürbare Erfolge verzeichnen kann, und Spaß ist garantiert!

Kleine Auswahl an shīsā Eine Sanshin-Manufaktur

Je nach Reisezeit hat man möglicherweise Gelegenheit, traditionelle Feste und Gebräuche mitzuerleben. Zuallererst soll hier der Eisā-Tanz erwähnt werden, eine rhythmisch-kraftvolle Aufführung mit beeindruckendem Trommeleinsatz. Traditionell wird Eisā zum Bon-Fest gezeigt, in Okinawa-Themenparks allerdings kann man den Tanz ganzjährig bewundern.

Eisā-Tanz Eisā-Festival in Okinawa

Traditionelles Ryūkyū-Theater, klassische Musik und Tanz gehören ebenso zur Kultur der Inseln wie das rituelle Tauzieh-Festival in Naha (August), Drachenbootrennen oder andere regionale Feste und Veranstaltungen während des ganzen Jahres.
Selbst auf die typische japanische Kirschblüte muß man in den südlichen Breiten Okinawas nicht verzichten (zum Beispiel in Nago), allerdings findet sie hier bereits etwa im Januar oder Februar stattfindet.

Klassische Musikaufführung Klassische Tanzvorführung Höfische Parade anläßlich eines Festivals Kumiodori-Tanz Beim Großen Tauziehen von Naha Beim Großen Tauziehen von Naha Drachenbootrennen Kirschblütenfest in Nago

Eines der wohl interessantesten Rituale wird Auf Miyako-jima im 9. Monat des alten Kalenders durchgeführt: das pantū. Drei junge Männer kleiden sich dafür in schlammbedeckte Kostüme, die regionale Geister verkörpern. So ziehen sie durch die Dörfer, erschrecken Passanten und hinterlassen glücksbringende Schlamm-Zeichen an den Wänden. Wer sich also gerade zu dieser Zeit auf Miyako aufhält und Zeuge dieses Ereignisses wird, sollte schnell die Kamera bereithalten!

pantū auf Miyako-jima

Selbstverständlich können diese Beispiele nur ein Auszug all dessen wiedergeben, was man auf den einzelnen Inseln Okinawas erleben kann. Mit einer guten Portion Neugier und Spaß daran, in das Leben hier einzutauchen, wird die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden!


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